Schon lange machen wollen

Seid ich mich mit dem Zusammenbau von Fahrrädern befasse, habe ich den Bau von Laufrädern schon immer faszinierend gefunden. Mit diesem läppischen Bauteilen, Speichen, Nippel, Felge und Naben ein so stabiles Konstrukt hinzubekommen finde ich großartig.

Also, im Zusammenhang mit dem Vaya mal die Bauteile besorgt und letzte Woche mal angefangen. Im LFBS (Local Friendly Bike Shop) ist mir Gerhart Schraner als die Koryphäe bzgl Laufradbau empfohlen worden.

Hatte vor dem Urlaub mit der Familie mich zwei Abende mal hingesetzt. Podcast an, Kopfhörer eingestöpselt, aufgesetzt und los ging es.

Die erste Seite des Hinterrads war der Start und die hat etwas gedauert, zwei Tage später habe ich mich um den Rest gekümmert und das ging dann ganz gut. Also, Teil eins geschafft, Felgen, Speichen und Naben sind eine (un)heilvolle Verbindung eingegangen und jetzt muss ich. Mich nur nochmal dran setzen und den ganzen Kram auch richtig ausrichten.

Einige Monate später…

Schlußendlich hat es dann geklappt. Mein Arbeitskollege Robert eröffenete mir, er hätte damit Erfahrung. Nach einigem Hin und Her von wegen vollem Terminplan beiderseits hat es dann geklappt. Zentrierständer aufgestellt, Kaffe daneben gestellt und Stück für Stück die Speichenspannung hochgedreht und die Laufräder in Form gebracht. Beim Ersten habe ich ihm über die Schulter gesehen und ihn mit Fragen gelöchert. Beim Zweiten habe ich dann nachher auch selbst Hand angelegt. Beide Laufräder fertig zu sehen, war schon ein toller Anblick.

Danke Robert!

Nachdenken…

Zuerst einmal kann man nach so einer Reise hoffentlich einige Dinge besser wissen als vorher. Mein wichtigster Punkt ist Nachtschlaf in einem ICE: Es ist ein Fehler zu glauben, man bekomme in einem normalen Sitz in einem ICE eine vernünftige Ladung Schlaf. Dem war nicht so und als ich es mal geschafft hatten, waren da mörderische Nackenschmerzen.

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Der zweite Tag

Es fing in Dietfurt an und es endete in Erlangen-Dechsendorf, aber nun mal erst die Details.

Also von Dietfurt aus ging es … den Berg hinauf nach Mallerstetten. Die Steigung hatte es echt in sich und da zeigten sich mal wieder ganz deutlich die Nachteile eines solchen Rades, es ist einfach nicht fürs Bergsteigen gemacht, auch wenn ich am Ende oben angekommen bin. ;o) „Der zweite Tag“ weiterlesen

Vorbereitungen…

Es geht los. Muss meinen Kram noch zusammenpacken und dann beginnt der erste Teil meiner hoffentlich schönen Reise.

So…jetzt sitze ich schon einige Zeit im Zug und fahre Richtung München. Meiner einer ist ein wenig nervös und erst konnte ich mir keinen Reim darauf machen. Die Liebste gab zu bedenken, das ich keines meiner Räder habe und nicht weiß was mich erwartet.

Kann sein…